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Bremervörder Zeitung vom 29.10.11

Niedersachsen bleibt Bundeswehrland

Brief aus Berlin: Heute vom CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel aus Berlin

von Reinhard Grindel

In dieser Woche hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière die Entscheidung über die zukünftigen Standorte der Bundeswehr bekannt gegeben. Auch wenn der Verlust von über 11.000 Dienstposten in Niedersachsen schmerzlich ist, kann man angesichts der großen Bundeswehrdichte in Niedersachsen, und ganz besonders im Elbe-Weser-Raum, sagen: Niedersachsen bleibt Bundeswehrland.
Niedersachsen ist im Ländervergleich gut weggekommen. Niedersachsen ist der größte Bundeswehrstandort in ganz Deutschland und damit Heimat für viele Soldaten, die vor Ort gelebt werden muss. Der geschickten Verhandlungsführung unseres Ministerpräsidenten ist es zu verdanken, dass die Interessen Niedersachsens bei der Strukturreform in vollem Umfang gewahrt wurden. Ich bin sicher, dass in strukturschwachen Regionen der Bund die Kommunen, die jetzt von Kasernenschließungen betroffen sind, nicht im Stich lassen wird.
Es ist von zentraler Bedeutung, dass es gelungen ist, dass die Bundeswehr in der Fläche präsent bleibt, weil sich so eine Verankerung in der Gesellschaft erreichen lässt. Früher war die Bundeswehr die Armee unserer Söhne, Enkel und Freunde. Die Wehrpflicht war das enge Band in die Gesellschaft, weil sich Familien und Freunde natürlich für die Armee interessierten, in der ihre Angehörigen Dienst leisteten.
Wir brauchen nun ein großes Attraktivitätsprogramm, damit wir durch die Freiwilligen, die jetzt den Weg in die Bundeswehr finden, den breiten Querschnitt der Gesellschaft erhalten, der sich früher über die Wehrpflicht in der Armee abbildete. Die Bundeswehr muss für Männer und Frauen, Menschen aus Ost und West, für den, der eine Ausbildung machen will, oder für den, der studieren möchte, attraktiv sein. In dieser Hinsicht ist unser Bundeswehrstandort in Seedorf sicher vorbildlich, weil hier die neuen Unterbringungsstandards der Bundeswehr verwirklicht werden und er von modernen Übungsbedingungen bis zu attraktiven Freizeitangeboten alles zu bieten hat, was von der Bundeswehr als Freiwilligenarmee zu erwarten ist.
Sicher wird man vor allem in Selsingen die Auflösung des Fallschirmjägerbataillons 313 bedauern, mit dem die Samtgemeinde eine Patenschaft hatte. Ich rate jetzt aber sehr dazu, die Feinplanung abzuwarten. Viele Soldaten werden trotz der Auflösung ihres Verbandes am Standort Seedorf eine Weiterverwendung finden können. Und ob die Reduzierung am Ende tatsächlich 800 Mann ausmacht, ist für mich noch eine offene Frage. Das neue Stationierungskonzept wird das Heer im Jahre 2014/15 einnehmen. Insofern können wir von einem weichen Übergang ausgehen.
Die neue Struktur der Bundeswehr ist weniger finanziellen Einsparnotwendigkeiten geschuldet. Im Vordergrund steht vielmehr der Wandel der Bundeswehr von einer Armee, die auf Landesverteidigung ausgerichtet war, zu einer Armee im Einsatz. Deshalb bin ich auch immer zuversichtlich gewesen, dass das Materialwirtschaftszentrum Einsatz der Bundeswehr in Hesedorf bei den Standortentscheidungen keine negativen Auswirkungen zu befürchten hat.


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