Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 01.12.11

Abzugstermin der Soldaten steht im Frühjahr fest

Grindel: Staatsekretär besucht Kaserne / „Stadtzukunft nicht schwarz malen“

VISSELHÖVEDE. Im Frühjahr 2012 soll feststehen, wann die Bundeswehr den Standort Visselhövede mit der Kaserne Lehnsheide unter welchen Bedingungen aufgibt. Das geht aus einem Gespräch hervor, das der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) jetzt mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Verteidigungsministers, Thomas Kossendey, führte.

Sobald die Feinplanung für die Kaserne Lehnsheide stehe, werde der Abgeordnete Kossendey persönlich nach Visselhövede kommen und Kommunalpolitikern sowie Gewerbetreibenden erläutern, wann und unter welchen Bedingungen die Bundeswehr den Standort aufgeben werde, berichtet Grindel von dem Gespräch in einer Mitteilung an die Presse.
Die entsprechenden Prüfungen dazu sollen nach derzeitiger Planung im Frühjahr 2012 beendet sein. „Für die jetzt notwendigen Arbeiten für eine Nachnutzung der Kaserne ist es wichtig, frühzeitig zu wissen, wann mit der Auflösung des Führungsunterstützungsbataillons zu rechnen ist und wie die Versorgung des abgesetzten technischen Zugs an der Radarstation in Hiddingen sichergestellt wird. Ich gehe davon aus, dass dies aus der Lent-Kaserne in Rotenburg geleistet werden kann und damit die gesamte Kaserne für eine Nachnutzung zur Verfügung steht“, erläutert Grindel.
Der Entscheidung zur Auflösung des Führungsunterstützungsbataillons liege keinesfalls ein „Irrtum“ zu Grunde, wie der SPD-Politiker Lars Klingbeil behauptet habe, weil es außer im brandenburgischen Storkow in ganz Norddeutschland keine Führungsunterstützung gebe. „In einer einsatzorientierten und im Umfang deutlich reduzierten Bundeswehr werden Fähigkeiten konzentriert. So wird die Bundeswehr Führungsunterstützungsleistungen durch die verbleibenden sechs Bataillone zur Verfügung stellen. Die Hilfeleistung der Bundeswehr im Katastrophenfall ist unter anderem aus den Standorten Rotenburg, Munster oder Seedorf gewährleistet“, zitiert Grindel den Staatsekretärs.
Die Zukunft der Stadt Visselhövede sollte wegen der Aufgabe des Standorts nicht zu schwarz gemalt werden, so Grindel. Die Bundeswehr sei schon jetzt eine Pendlerarmee. Deshalb sei es offen, ob tatsächlich so viele Familien Visselhövede verlassen würden. Wichtig ist es für den heimischen Abgeordneten, dass bis zu einer Nachnutzung einige Liegenschaften wie der Sportplatz und die Sporthalle weiter genutzt werden können.
„Es wäre sinnvoll, wenn die Kaserne nicht abgeschlossen und dem Verfall preisgegeben, sondern aktiv an deren Werterhalt gearbeitet würde“, sagt Grindel.
Deshalb habe er auch Jürgen Gehb, den Chef der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, nach Visselhövede eingeladen, die den Standort nach der Auflösung des Bataillons übernehmen wird.


Im Gespräch über die Zukunft des Standorts Visselhövede: Reinhard Grindel und Thomas Kossendey (r.).

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB