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Walsroder Zeitung vom 06.01.12

Hartz IV-Kinder auch vor Ort besser fördern

Grindel im Gespräch mit Verantwortlichen im Heidekreis über Bildungspaket des Bundes

Walsrode. „Durch das Bildungspaket des Bundes eröffnen sich für Kinder aus sozial schwächeren Familien viele Fördermöglichkeiten, die von den betroffenen Eltern mehr genutzt werden müssen“. Das sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Gespräch mit Landrat Manfred Ostermann und Mitarbeitern des Fachbereichs Soziales des Heidekreises sowie dem stellvertretenden Leiter der Volkshochschule Hans-Ulrich Obieglo.
Ausdrücklich begrüßte der CDU-Abgeordnete die von Landrat Ostermann betriebene Einstellung von zwei Sozialarbeitern, die Eltern davon überzeugen sollen, das Bildungspaket für ihre Kinder stärker zu nutzen. „Ich finde niedrigschwellige Wege zur Ansprache der Eltern richtig. Es geht um die Wahrnehmung von Verantwortung für die betroffenen Kinder“, betonte Grindel.
Ostermann ergänzte, dass die Mitarbeiter des Heidekreises darauf angewiesen sind, dass die Eltern die Gelder für ihre Kinder auch beantragen. „Das ist die Voraussetzung, nur so können die Leistungen auch zielgerichtet bei den Kindern ankommen“, argumentierte der Landrat. Dass das Angebot bislang nur von knapp der Hälfte der Leistungsberechtigten in Anspruch genommen werde, bezeichneten Grindel und Ostermann als unzureichend.
Besondere Bedeutung komme dabei auch der Kooperation mit dem Kreissportbund und der Kreismusikschule zu. „Sport steht wie kein anderer Bereich für Integration und Teilhabe in der Gemeinschaft. Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit nicht ausgeschlossen sein, sondern beim Sport mitmachen können. Mit dem Bildungspaket können künftig Mitgliedsbeiträge übernommen werden“, erläuterte Grindel. Mitarbeiter des Fachbereichs erklärten sich bereit, Wege zu finden, um Sportausrüstung zu finanzieren. Landrat Ostermann kündigte an, mit der Kreismusikschule in Kontakt treten zu wollen, um Gruppenangebote für 10 Euro im Monat zu organisieren.
Darüber hinaus sieht Hans-Ulrich Obieglo von der VHS auch Lehrer in einer besonderen Pflicht. Sie sollten als Schnittstelle fungieren und die Familien auf die Möglichkeiten des Bildungspakets hinweisen. Die VHS trage laut Obieglo ihren Teil zum Erfolg bei, indem sie eigens Module für Schulen schaffe, um schulischen Förderbedarf über Mittel des Bildungspakets abzudecken.


Werben für das Bildungspaket des Bundes:
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, Kerstin Göske, Tanja Brand, Landrat Manfred Ostermann, Hans-Ulrich Obieglo von der VHS Heidekreis und der Fachbereichsleiter Soziales Ralf Trosin (von links).

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