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Rotenburger Kreiszeitung vom 31.01.12

„An einem Strang ziehen“

Bima-Chef Jürgen Gehb zu Besuch in der Kaserne Lehnsheide

VISSELHÖVEDE . Die Stadt Visselhövede und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) setzen ihren Annäherungskurs fort: Gestern war Bima-Chef Jürgen Gehb zu Besuch in der Kaserne Lehnsheide, um mit Bürgermeisterin Franka Strehse, dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) und Kasernenchef Michael Kämmerer über die künftige Zusammenarbeit zu sprechen.

Obersleutnant Kämmerer betonte, dass bis Juli 2014 ein Einsatzplan für den Standort Visselhövede vorliege und er bis dahin die gesamte Liegenschaft brauche. Auch Grindel legte wert auf die Feststellung, dass kein unmittelbarer Zeitdruck bestehe, gleichwohl es aber wichtig sei, sich rechtzeitig Gedanken über eine Nachnutzung zu machen. „Wir wollen den Soldaten nicht den Stuhl unterm Hintern wegziehen.“
Bima-Chef Gehb wies daraufhin, dass der Übergang hin zu einer zivilen Nutzung nicht von heute auf morgen gehe. Die Frage der Nachnutzung könne zudem nicht ohne Absprache mit der Kommune beantwortet werden. Im Gegenzug warnte Gehb: „Wer meint, er könne sich zurücklegen und sagen ‚die Bima wird das schon richten‘, der irrt.“
Angesprochen auf die Erfolgschancen, einen Abnehmer für Liegenschaften zu finden, sagt Gehb. „Es gibt Filetstücke, die einem förmlich aus der Hand gerissen werden.“ Bei anderen stelle sich der Fall dagegen sehr schwierig dar. Ziel der Bima sei es, bestätigte Gehb Aussagen seiner Bima-Kollegen aus der vergangenen Woche, die Liegenschaften in Gänze zu verkaufen.
„Es ist unwahrscheinlich, dass bei uns der eine Chinese daherkommt und alles kauft“, entgegnete Strehse und bat darum, im Falle einer Bietergemeinschaft juristische Unterstützung zu bekommen. „Wir brauchen jemanden, der uns an die Hand nimmt.“ Gehb sicherte der Stadt Unterstützung zu und betonte, dass „alle an einem Strang ziehen müssen.“
Ratsherr Dieter Carstens (CDU) wies im Gespräch mit unserer Zeitung auf das Ursprungsrecht der Kommune hin, mittels einer Bauleitplanung die Richtung für die Nachnutzung vorzugeben. So könne die Stadt das Gelände als Gewerbe-, Wohn-, Misch-, oder Sondergebiet ausweisen. „Wir müssen die Planung aber ergebnisoffen halten, damit wir mögliche Interessenten nicht verschrecken und uns Wege verbauen.“
Hermann Linnemann, Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums (BWDLZ) in Rotenburg, stellte einen Plan für die Übergangsphase zwischen Auflösung der Kaserne und ziviler Nachnutzung vor. Durch die Auflösung des Standorts entstehe bei der Bundeswehr ein Überhang an Personal, dass mit der Beaufsichtigung der leer stehenden Liegenschaft betraut werden könne. Durch Pflege der Grünanlagen, Instandhaltung und Nutzung der Sanitär- und Heizungsanlagen könne einem Verfall der Anlage vorgebeugt werden. Dies sei eine „Win-win-Situation“ für beide Seiten: Die Bundeswehr profitiere von dem Verkauf der Liegenschaften, die Bima müsse kein Personal für die Pflege der Liegenschaft bezahlen. ber


Michael Kämmerer, die Abteilungsleiterin der BImA für Gewerbe Inge Gerecke, Jürgen Gehb, Reinhard Grindel, Eckhard Langanke, Franka Strehse, Vorsitzender vom Gewerbeverein Matthias Gutermann, Dieter Carstens und Heinrich-Wilhelm Hitz

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