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Böhme-Zeitung vom 28.03.12

Afghanischer Familie droht keine Abschiebung

Grindel (CDU) verweist auf aktuelle Regelung

vo Bispingen. Der aus Afghanistan stammenden und in Bispingen lebenden Familie Warasta droht vorläufig keine Abschiebung in ihr Heimatland. Darauf hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel hingewiesen (Artikel „Bispinger Familie droht Abschiebung“, BZ vom 26. März). Aufgrund der unsicheren Lage in dem vom Krieg heimgesuchten Land, würden abgelehnte Asylbewerber zurzeit nicht dorthin abgeschoben.
„Jeder Fall ist anders“, warnt Grindel vor einem Vergleich mit der in Munster lebenden Familie Hovhannisyan aus Armenien. Ihr droht ebenfalls die Abschiebung. Die Entscheidung liegt jetzt bei der Härtefallkommission. Für Afghanistan stelle sich die Situation anders dar, „deshalb ist dies auch kein akuter Fall“, bestätigt der zuständige Landkreis-Fachbereichsleiter Karsten Mahler.
„Das war uns in der vergangenen Woche so nicht bewusst, als wir uns an die Öffentlichkeit gewandt haben“, räumt der Bispinger Pastor Jürgen Riepshoff ein. Die evangelisch-lutherische St.-Antonius-Kirchengemeinde unterstützt die in Bispingen integrierte Familie bei ihrem Bemühen um eine dauerhafte Aufenthaltsberechtigung. Eine Duldung, die es bei einer Ablehnung ihres Berufungsantrags für die Familie wohl geben werde, bedeute nur eine trügerische Sicherheit.
Mit Datum 6. März 2012 bekamen die Eltern Mohammad Dawod und Maryam Warasta das Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg zugestellt. Ihre Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland, sie und ihre Kinder als Asylberechtigte anzuerkennen oder festzustellen, dass Abschiebeverbote vorliegen, würde zum zweiten Mal abgewiesen. Gegen das Urteil kann noch bis zum 6. April die Zulassung der Berufung beantragt werden.
Zurück nach Afghanistan könne man nicht, betont der Familienvater. Am 16.Dezember 2008 brach die Familie in Afghanistan auf. Fast zwei Monate waren Mohammad Dawod und seine Frau Maryam mit dem damals achtjährigen Mahdi und dem fünfjährigen Amir unterwegs.
Am 24.März 2009 kamen sie in Bispingen an. Ali, ihr drittes Kind, kam im September 2010 in Soltau zur Welt.


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