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Rotenburger Kreiszeitung vom 14.04.12

Grindel macht in der Unionsfraktion Front gegen das Betreuungsgeld

23 Abgeordnete haben Fraktionschef Volker Kauder geschrieben

Scheessel. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der CDU-Scheeßel hat der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel seine Ablehnung des Betreuungsgeldes als reine Bargeldleistung bekräftigt. Der Rotenburger gehört zu einer Gruppe von 23 CDU-Parlamentariern, die ihrem Fraktionschef Volker Kauder signalisiert haben, dass sie dem Betreuungsgeld nach bayrischen Modell nicht zustimmen werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Selbstverständlich muss auch die Erziehungsleistung im Privathaushalt anerkannt werden“, meint Grindel. Das könne aber durch Rentenanwartschaften oder Sachleistungen geschehen. Das Wohl der Kinder müsse im Mittelpunkt stehen. „Angesichts der demographischen Entwicklung dürfen wir kein einziges Kind aufgeben. Jedes Kind muss möglichst die gleich guten Startchancen haben, wenn es in die Schule kommt“, fordert Grindel. Es gebe leider problembeladene Elternhäuser, bei denen es den Kindern gut tut, wenn sie in der Krippe die Förderungen erhalten, die in der eigenen Familie nicht immer gewährleistet sei, gibt Grindel zu bedenken und verweist darauf, dass die Hirnforschung belege, dass Talente, Neigungen und Fähigkeiten eines Kindes gerade in den ersten fünf Lebensjahren in besonderer Weise geprägt würden. Deshalb sei es falsch, durch eine Bargeldleistung Fehlanreize zu geben, auf die Erziehungskompetenzen, wie sie in einer Krippe vorhanden seien, nicht zurückzugreifen. Auch für kleine Kinder mit Migrationshintergrund, die zu Hause kein Deutsch sprechen, sei der Krippenbesuch wichtig, weil sie nur auf diese Weise die notwendigen Sprachfähigkeiten erwerben, um später in der Schule gut mitzukommen.
Der CDU-Abgeordnete erwähnte in diesem Zusammenhang die Kritik von Bildungsinstituten und der OECD, wonach in Deutschland überdurchschnittlich viele Hartz-IV-Kinder wieder zu Hartz-IV-Empfängern würden. „Ich glaube nicht, dass das mit der mangelnden Durchlässigkeit unseres Schulwesens zusammenhängt. Man kann in der 7. oder 8. Klasse nicht alle Versäumnisse korrigieren. Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass wir unsere Kinder in den ersten fünf Jahren nicht genug fördern. Hier müssen wir besser werden.“ Grindel zeigte sich zuversichtlich, dass Familienministerin Schröder einen Gesetzentwurf vorlegen werde, der die Bedenken aus den Reihen der Unionsfraktion aufgreife.


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