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Rotenburger Kreiszeitung vom 18.04.12

Kaserne wohl 2015 dicht

Staatssekretär zu Gast / Grundstück „filetieren“ / Geld für Wirtschaftsstruktur

VISSELHÖVEDE. So richtig bestätigen wollte es Thomas Kossendey zwar nicht, aber die Anzeichen verdichten sich, dass die Soldaten der Kaserne Lehnsheide den Visselhövedern bis zum Jahr 2015 erhalten bleiben. Dieses Datum wurde jedenfalls nach dem Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs des Verteidigungsministeriums bekannt.

Unionspolitiker Kossendey sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) erörterten hinter verschlossenen Türen gemeinsam mit Visselhövedes Bürgermeisterin Franka Strehse (SPD) und dem Kommandeur Oberstleutnant Michael Kämmerer die Situation rund um die Kaserne, die ja bekanntlich der Streichliste des Ministeriums zum Opfer fallen wird.
„Der genaue Fahrplan über die Schließung der Kaserne wird Anfang Juni bekannt gegeben“, berichtet Reinhard Grindel von dem Treffen.
Der Bundespolitiker und auch Bürgermeisterin Franka Strehse haben Kossendey nach ihren Aussagen mit auf den Weg gegeben, dass es nach dem Auszug der Soldaten zu einem „warmen Übergang“ zur Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) kommen solle. „Das bedeutet, dass das Bundesdienstleistungszentrum in einer abgespeckten Version das Gelände bis zu einer möglichen und geeigneten Nachnutzung weiter betreiben soll, damit die Gebäude nicht verfallen“, erläutert Grindel.
Franka Strehse habe in dem Informationsgespräch, das Kossendey allen von der Schließung betroffenen Standorten angeboten hatte, auch betont, dass die Bima damit leben müsse, dass man das 19 Hektar große Areal der Kaserne Lehnsheide nicht in einem Stück verkaufen könne. „Das Amt muss sich auf einen Filetierung der Fläche einstellen.“
Laut Strehse habe Kossendey zwar betont, dass die betroffenen Kommunen das Erstzugriffsrecht auf die Grundstücke nach der Wertermittlung der Gutachter hätten, aber „das trifft für Visselhövede nicht zu, da wir das Gelände für die reine Daseinsvorsorge nicht benötigen.“
Auch Grindel glaubt in Sachen Nachnutzung ebenfalls eher an den Verkauf einzelner Bereiche der Kaserne. „Und es wäre sinnvoll, wenn der abgesetzte technische Zug seine Bleibe in der Lehnsheide einrichten könnte.“
Er habe von Kossendey auch in Erfahrung gebracht, dass einige IT-Planstellen der Bundeswehr in Oldenburg und Munster geschaffen würden, so dass die qualifizierten Soldaten aus Visselhövede, von den rund 100 mit ihren Familien vor Ort lebten, die Chance hätten, relativ wohnortnah zu arbeiten. „Es muss aber auch sichergestellt sein, dass die Soldaten, die sich jetzt im Auslandseinsatz befinden, nicht ins Hintertreffen geraten“, so Grindel.
Im Zuge der Konversion der Kasernen habe der Haushaltsausschuss der Bundesregierung den betroffenen Kommunen Hilfe zugesagt. Grindel: „Zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur gibt es in den Jahren 2013 bis 2016 jährlich 33,3 Millionen Euro. Davon wird auch Visselhövede profitieren.“ jw


Gespräch über die Zukunft der Kaserne (v.l.): Staatssekretär Thomas Kossendey, Reinhard Grindel MdB, Oberstleutnant Michael Kämmerer, Bürgermeisterin Franka Strehse und Lars Klingbeil MdB.

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