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Rotenburger Kreiszeitung vom 23.06.12

Die Soldaten brauchen schnell Sicherheit

Grindel besucht Lent-Kaserne / Verwendung nach Stationierungsentscheidung zügig klären

ROTENBURG. „Es muss Ausdruck der Fürsorgepflicht gegenüber unseren Soldaten sein, dass nach der Stationierungsentscheidung des Verteidigungsministers für alle Betroffenen zügig Planungssicherheit geschaffen wird, in welchen Einheiten sie künftig Dienst tun. Dabei müssen besonders Soldaten in Blick genommen werden, die 2014 in den Einsatz gehen. Sie dürfen nicht die Sorge haben, dass sie nur noch auf die Posten kommen, die am Ende übrig bleiben.“ Dieses Fazit zog der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Besuch der Lent-Kaserne in Rotenburg.
In einem Gespräch mit dem CDU-Abgeordneten sicherten der Standortälteste Stefan Hartmann und der Kommandeur des Logistikbataillons, Roger Ries, zu, dass noch in diesem Jahr erste Überlegungen zu möglichen Weiterverwendungen mit den rund 350 betroffenen Soldaten angestellt werden. Für alle übrigen Bediensteten in Rotenburg ende bis zur Umstrukturierung 2015 die Dienstzeit oder sei die weitere Verwendung unproblematisch. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2015 werden ein neues Jägerbataillon, eine Ausbildungs- und Unterstützungskompanie sowie eine Versorgungskompanie aufgestellt werden. Im Jägerbataillon wird es nach Auskunft von Hartmann ebenso eine Fernmeldestaffel geben, wie in den Standorten Seedorf, Munster und Neustadt. Insofern sei es für einen Teil der betroffenen Soldaten wahrscheinlich möglich, relativ standortnah untergebracht zu werden. Bei einem Treffen mit Soldaten, die aus dem Afghanistan- und Kosovo-Einsatz kamen, wurde Grindel auch mit Defiziten bei der Kommunikation mit den Familien zu Hause konfrontiert. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass es immer wieder zu technischen Mängeln kommt, die den Kontakt mit zu Hause erschweren. Das darf nicht sein. Ich werde mich bei Minister Thomas de Maizière dafür einsetzen, dass die Betreuungskommunikation künftig von der Bundeswehr selbst und nicht mehr von unzuverlässigen Privatfirmen übernommen wird“, sagte Grindel. Ebenso müsse weiter an der besseren Ausstattung der Kasernen mit ausreichendem Material für die Einsatzvorbereitung gearbeitet werden. „Wir vergeuden Zeit und gefährden die Soldaten, wenn sie erst im Einsatz vor Ort mit dem eigentlichen Material vorbereitet und ausgebildet werden.“ Am Ende des Besuchs unterrichtete sich der CDU-Politiker über das neue Schießausbildungskonzept im Simulator in der Lent-Kaserne.


Reinhard Grindel mit dem Kommandeur Fernmelderegiment 1, Oberstleutnant Stefan Hartmann (l.), und dem Kommandeur des Logistikbataillon 3, Oberstleutnant Roger Ries.

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