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Böhme-Zeitung vom 10.07.12

Mehrgenerationenhaus will umziehen

Leiterin Angela Freitag informiert Staatssekretär Hermann Kues und Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel

at Schneverdingen. Dort, wo künftig die kommunale Ebene die Mehrgenerationshäuser nicht mehr unterstützt, dürften diese dauerhaft keine Chance haben. Deutlich war die Aussage von Hermann Kues zur weiteren Finanzierung auch jenes Hauses, das seit sechs Jahren in Schneverdingen für jedermann geöffnet hat. Deshalb warb der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium für eine lokale Verankerung des Angebotes.
Dass es dies durchaus gibt, betonte Angela Freitag. Die Einrichtung sei aus Schneverdingen nicht mehr wegzudenken, erklärte die Leiterin des Mehrgenerationenhauses (MGH) – auch wenn sich die Akzeptanz über Jahre entwickeln müsse und die Zahl derer, die kämen, nicht immer groß sei. Deshalb seien die Kooperationen mit anderen Vereinen, Verbänden und Organisationen um so wichtiger.
Das hörten Kues, aber auch dessen Gastgeber, der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, gern. Grindel startete mit dem Besuch des Mehrgenerationenhauses in Schneverdingen seine Sommertour durch seinen Wahlkreis.
Noch bis Ende 2014 gibt es das sogenannte Aktionsprogramm II des Bundes für Mehrgenerationenhäuser. Pro Haus stehen daraus jährlich 30 000 Euro zur Verfügung. Im Aktionsprogramm I gab es noch 40 000 Euro. Die fehlenden 10 000 Euro müssen jetzt vom Land oder den Kommunen getragen werden. Im Falle des MGH in Schneverdingen teilen sich Land und Stadt den Betrag. Letztere gibt zusätzlich noch einmal 7500 für Sachmittel aus.
Dass das Geld bitter nötig ist, betonte Angela Freitag. Sie wünschte sich zudem eine Änderung des Aufteilungsschlüssels. Bislang müssen die Fördermittel hälftig für Personal- und Sachmittel verwendet werden. Allerdings: Die zeitlichen Erfordernisse an die Leitungsstelle seien viel höher als finanziell abgedeckt. Allein sei bekomme eine 18-Stunden-Woche bezahlt, leiste aber die Arbeit für eine Vollzeitstelle. Um sie zu entlasten hatte der Verein bereits eine Mitarbeiterin auf 400-Euro-Basis eingestellt. Diese betreut zudem den offenen Treff.
Bei einem Rundgang durch das Haus wurde Kues und Grindel schnell klar, dass das Mehrgenerationenhaus nicht nur wiederkehrende finanzielle Sorgen drücken. „Das Haus ist wie eine Wundertüte“, sagte der Staatssekretär zu den verschachtelten Räumen im Erd- und Obergeschoss. Er selbst, nicht gerade klein, gab zu, dass der Weg durchs Haus kompliziert gewesen sei.
„Es platzt alles aus den Nähten. Wir suchen neue Räumlichkeiten“, betonten daher auch Leiterin Freitag und Christa Krüger als Vorsitzende des Trägervereins, Familienzentrum Schneverdingen. Allerdings: Mit all den Angeboten braucht das Haus inzwischen eine Fläche von 600 bis 1000 Quadratmeter. „Wir werden von der Stadt bei der Suche unterstützt. Aber eine Äußerung zur Finanzierung gab es noch nicht.“
Und auch auf die Zeit nach 2014 bereiten sich Freitag und Krüger vor. Das Mehrgenerationenhaus hat sich auf die Suche nach einem Träger gemacht. Die Stadt habe dazu allerdings schon abgewunken, sei aber bereit, weiter Geld zu geben. Nein gesagt, habe auch die Kirche, eine Anfrage an das Deutsche Roten Kreuz laufe. „Es gibt gerade viele Gespräche“, betont die Leiterin. Weder in der Fortentwicklung des Angebotes, noch in der des Hauses selbst gebe es Stillstand. „Das sind wir visionär.“


Ein kleiner Bewegungsraum ist auch im Mehrgenerationenhaus zu finden. Aber sonst sei das Haus inzwischen viel zu klein, erklärt (von links) Angela Freitag ihren Gästen Hermann Kues und Reinhard Grindel.

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