Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 13.07.12

EU darf Feuerwehr nicht behindern

CDU-Bundestags- und Landtagsabgeordnete besuchen die Brandschützer in Rotenburg

ROTENBURG. „Die Nachwuchsprobleme wie in Lüchow-Dannenberg oder im Harz haben wir hier in Rotenburg noch nicht. Das liegt auch an einer hervorragenden Nachwuchsarbeit.“ Diese Bilanz zog der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, der im Rahmen seiner Sommertour mit seiner Landtagskollegin Mechthild Ross-Luttmann die Freiwillige Feuerwehr Rotenburg besuchte.

Jugendwart Axel Albers berichtete den Abgeordneten, dass rund 80 Prozent der Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen würden. Ortsbrandmeister Heiko Mießner verwies darauf, dass die Zahl der Unternehmen zunehme, die sich die Fehlzeiten ihrer bei der Feuerwehr engagierten Mitarbeiter erstatten ließen. Mehrere Brandschützer räumten ein, dass es heute etwas mehr Willenskraft koste, den Arbeitgeber von der Notwendigkeit ihres Dienstes zu überzeugen. Grindel regte an, das Rotenburger Wirtschaftsforum einmal in die Feuerwehr einzuladen: „Die Arbeitgeber müssen davon überzeugt werden, dass ihre Mitarbeiter zusätzliche Fertigkeiten bei der Feuerwehr erwerben, die auch im Unternehmen nutzbar sind. Feuerwehrleute können etwa als Ersthelfer und Brandschutzbeauftragte eingesetzt werden. Das spart ganz konkret der Firma Geld.“
Der Christdemokrat, der auch Mitglied des für die Brandschützer zuständigen Innenausschusses des Bundestages ist, informierte über die Verhandlungen mit der Europäischen Union in Sachen Arbeitszeitrichtlinie. Es gebe Überlegungen in Brüssel, die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Wehr auch als normale Arbeitszeit einzustufen. „Die EU darf die freiwilligen Feuerwehren bei ihrer Arbeit nicht behindern. Ich habe mich deshalb bei Arbeitsministerin Ursula von der Leyen dafür eingesetzt, dass bei den jetzt anstehenden Verhandlungen in Brüssel erreicht wird, dass unsere Freiwilligen Feuerwehren aus dem Geltungsbereich der EU-Arbeitszeitrichtlinie herausgenommen werden“, sagte Grindel.
Seine Landtagskollegin Mechthild Ross-Luttmann ergänzte, dass es endlose Bürokratie wie beim Feuerwehrführerschein nicht wieder geben dürfe. Sie zeigte sich erfreut, dass die interne Lösung beim Fahrerlaubnis-Erwerb im Landkreis Rotenburg gut funktioniere. So berichtete Stadtbrandmeister Herbert Harries, dass die Mulmshorner Wehr jetzt vor Ort Brandschützer an einem Einsatzfahrzeug von 7,49 Tonnen ausbilde.


Reinhard Grindel (6.v.l.) und Mechthild Ross-Luttmann sowie einige Ratsmitglieder informierten sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB