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Böhme-Zeitung vom 07.11.12

Alle wollen für den Erfolg ackern

CDU legt Wahllisten fest – Kandidaten bei Regionalkonferenz nur Zuschauer

vo Bad Fallingbostel. Wenn Reinhard Grindel an die Bundestagswahl im kommenden Jahr denkt, könnte er sich eigentlich zurücklehnen und seine Aktivitäten einstellen. Am Wochenende hat ihn die Landeswahlkommission der Union auf Platz 10 der CDU-Landesliste gesetzt – fast schon eine Garantie für den Wiedereinzug ins Parlament.
Wer den Rotenburger kennt weiß, dass er das natürlich nicht tun wird. „Mein Ziel ist es, den Wahlkreis wieder direkt zu gewinnen“ – wie 2009, als Grindel sich gegen Lars Klingbeil (SPD) durchsetzte. Mit einem guten persönlichen Ergebnis wolle er seinen Beitrag leisten, damit die Koalition von Union und FDP ihre Arbeit fortsetzen könne.
Dennoch habe ihn die Aufstufung um sechs Plätze gegenüber 2009 erfreut: „Man freut sich über die Anerkennung für die Arbeit, die sich darin widerspiegelt“, sagte Grindel am Rande der CDU Regionalkonferenz.
Nicht ganz so sicher kann sich Gudrun Pieper fühlen, die bei der CDU-Liste für die Landtagswahl am 20. Januar auf Platz 27 rangiert. Darauf werde sie sich nicht verlassen, sondern alles tun, den Wahlkreis 43 Walsrode, zu dem auch Wietzendorf gehört, gegen ihren SPD-Rivalen Michael Lebid direkt zu gewinnen, gab sich Pieper kämpferisch.
Spät- und Quereinsteiger Das gilt noch mehr für den CDU-Kandidaten im Landtagswahlkreis 44 Soltau, Lutz Winkelmann, für den Listenplatz 77 heraussprang. Für den Munsteraner kein Beinbruch, vor allem keine Überraschung. Schließlich sei er landespolitisch „ein Quer- und Späteinsteiger, der sich bei der Vergabe der Listenplätze erst einmal hinten anstellen muss“. Winkelmann sieht das mit Galgenhumor – „immerhin bin ich nicht ganz hinten auf Platz 99 gelandet“ – und betont: „Mir war immer klar, ich will, muss und werde hoffentlich den Wahlkreis Soltau direkt holen.“
Was alle drei CDU-Kandidaten am Montagabend einte, war ihre für CDU-Veranstaltungen innerhalb des Heidekreises ungewohnte Statistenrolle bei der Regionalkonferenz. Selbst Pieper, immerhin CDU-Kreisvorsitzende, trat dort nicht offiziell in Erscheinung. Die Bühne in der Heidmarkhalle war für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident David McAllister reserviert (BZ von Dienstag). Dazwischen war nur noch Gelegenheit für CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der den Auftritt seiner Chefin mit einem Seitenhieb auf Peer Steinbrück vorbereitete, ohne diesen namentlich zu erwähnen: „Die anderen mögen ihren Kandidaten haben. Wir haben die Kanzlerin, deren Wirken Deutschland guttut“.
Mehrfach wurde Merkels gut halbstündiger Streifzug durch die aktuelle Politik von Applaus unterbrochen. Noch mehr Zeit nahm sich die CDU-Bundesvorsitzende aber anschließend für den Austausch mit der Parteibasis. In mehreren Runden hatten die Mitglieder Gelegenheit, Fragen, Anmerkungen und auch Kritik an die Kanzlerin zu richten, die sich für Antworten und Erwiderungen viel Zeit nahm. Erst nach gut drei Stunden endete die Regionalkonferenz.


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