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Heide-Kurier vom 27.01.13

540 Handabdrücke kommen aus Bispingen

"Red Hand Day" gegen den Mißbrauch von Kindern als Soldaten

BISPINGEN (mwi). Große Mühe hatten sich Schülerinnen und Schüler, aber auch das Kollegium der Bispinger Grund- und Oberschule gegeben, und als Höhepunkt konnten sie den hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel für ihre Aktion gewinnen: In der Turnhalle ging am vergangenen Freitag mit der gesamten Schülerschaft ein großes Programm aus Anlaß des "Red Hand Days" am 12. Februar über die Bühne. Dieser Tag, den es seit elf Jahren gibt, dient dazu, mit roten Handabdrücken ein auch sichtbares Zeichen gegen den Mißbrauch von Kindern als Soldaten zu setzen.

Initiiert von Tanja Oppolzer hatten sich die Schülerinnen und Schüler aller Klassen in den vergangenen zwei Wochen mit diesem Thema befaßt: "Dafür gab es keinen festen Zeitplan, aber die Lehrkräfte haben dies, wie es paßte, in ihren Unterricht integriert. Neben dem thematischen hatte die Aktion aber auch einen gemeinschaftsbildenden Aspekt, denn bei der Vorbereitung des Programms waren große und kleine Schüler gleichermaßen beteiligt und haben sich gegenseitig unterstützt", so Schulleiterin Iris Wagner.
Diesem ernsten Thema - weltweit gibt es geschätzte 250.000 bis 300.000 Kindersoldaten - trugen die Kinder und Jugendlichen in ihrem Programm Rechnung: Mit Liedern und Gedichten, die Kinder in den Mittelpunkt stellen, stimmten sie auf die Problematik ein, bevor sich Grindel in einer kindgerechten Rede an sein junges Publikum wandte. Im Anschluß daran gab es dann eine Runde mit den Klassensprecherinnen und -sprechern, die ihre Fragen direkt beim Bundestagsabgeordneten loswerden konnten.
Heutige deutsche Kinder hätten, Gott sei Dank, keinen Krieg erlebt, so Grindel. Aber auch hier seien am Ende des zweiten Weltkriegs Kinder als Soldaten eingesetzt worden. In anderen Teilen der Welt aber würden nach wie vor in Konflikten Kinder als Soldaten mißbraucht. Sie würden dazu gezwungen, teils unter Drogen gesetzt, um sich widerstandslos zu fügen, manchmal aber auch von ihren Eltern dazu hergegeben, "weil die so arm sind und sich davon etwas Geld versprechen." Schon Siebenjährige müßten Hilfsdienste leisten, während Zehn- bis Elfjährige mit Waffen in Kampfhandlungen geschickt würden. Nicht nur die CDU, sondern alle Parteien setzten sich gegen diesen Mißbrauch ein. Dazu müßten aber vor allem die Ursachen bekämpft werden, etwa durch die Verbesserung der Lebensbedingungen in diesen Ländern, durch Bildung für die Kinder und entsprechende Entwicklungshilfeprojekte: "Wir wollen uns dafür einsetzen, daß diese Kinder die gleichen Chancen haben wie bei uns." Darauf hätten die Vereinten Nationen immer wieder hingewirkt, indem sie etwa Ländern nur Hilfsprogramme gewährten, wenn dort keine Kindersoldaten eingesetzt würden. Hier sei der "Red Hand Day" als Unterstützung keine Showveranstaltung: "Es hat schon Eindruck gemacht, wieviel Kinder dabei bisher mitgemacht haben." Weltweit wurden so schon rund 390.000 rote Handabdrücke gesammelt, davon 170.000 in Deutschland. Hinzu kommen jetzt 540 aus Bispingen, die die Klassensprecher an Grindel überreichten - 470 von den Schülern, der Rest von Eltern und Lehrern. Diesen Stapel wird der Abgeordnete in der kommenden Woche in die Kinderkommission des Bundestages weiterreichen, bevor sie zum "Red Hand Day" am 12. Februar in New York zur UN gebracht werden.


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