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Service / PPP - Stipendiaten/-innen


 

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Die Stipendiatin 2015/2016

Emma Zeppernick

 

Walsroder Zeitung vom 10.04.15

Mit 15 Jahren als Botschafterin in die USA

Emma Zeppernick aus Schwarmstedt nimmt an Parlamentarischem Patenschaftsprogramm teil / Reinhard Grindel Pate

VON SARAH LANGEMEYER

Schwarmstedt. Emma Zeppernick ist zwar erst 15 Jahre, aber ihre Ambitionen und die Neugier auf die „große weite Welt “ sind schon ziemlich ausgewachsen. Ab August geht es für die junge Dame in die Vereinigten Staaten Amerikas. Dort geht sie demnächst nicht nur als Austauschschülerin in die Highschool, sondern für ein Jahr ist sie auch Botschafterin Deutschlands. Möglich macht das das PPP – das Parlamentarische Patenschaftsprogramm.
Initiiert durch den deutschen Bundestag und den US-Congress ermöglicht es seit 1983 jungen Menschen, wie Emma Zeppernick, ein Stipendium für einen Aufenthalt in den USA zu erlangen. Unter der Patenschaft eines Bundestagsabgeordneten bekommen jährlich 360 Schüler, junge Berufstätige und Auszubildende die Möglichkeit, einen Kulturaustausch zu erleben.
Diesen Kulturaustausch nimmt nun auch die Schwarmstedterin wahr. Auf der Suche nach Stipendien ist sie auf das PPP aufmerksam geworden. Kurzerhand hat sie eine Bewerbung verfasst und wurde ins Auswahlverfahren aufgenommen. Anforderungen für die Aufnahme von Schülern: gute Schulnoten, gute Englischkenntnisse und ein Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Alle diese Kriterien erfüllt die Schülerin, die vorwiegend die Note Eins auf dem Zeugnis stehen hat. Aber nicht nur aus diesen Gründen hat ihr Pate, der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, sie von drei zugeteilten Bewerbern ausgewählt. „Frau Zeppernick zeigt zudem auch ein großes soziales Engagement. Sie ist Klassensprecherin, gibt Nachhilfe und ist auch in einem Verein aktiv“, erklärt der Politiker seine Entscheidung. Auch diese „Zusatzanforderungen“ seien ausschlaggebend, um in das Programm aufgenommen zu werden. „Botschafter Deutschlands zu sein, heißt ein Jahr Kontakte zu knüpfen und zu erfahren, was es heißt, in den USA zu leben“, so Grindel.
Emma Zeppernick ist jedenfalls gespannt, wie dieses Leben „auf der anderen Seite des Atlantiks“ so aussieht. Eine Austauschfamilie hat sie noch nicht zugeteilt bekommen und auch in welchem Bundesstaat sie die USA erleben darf, ist noch nicht bekannt. Aber die 15-Jährige sieht dem gelassen entgegen. „Ich werde mich überraschen lassen, wohin ich komme. Ich freue mich auf die Einblicke in das Land und den Austausch mit den Leuten.“ Als Familie wünsche sie sich eine mit gleichaltrigen „Geschwistern“. Konkrete Anliegen, die sie als junge Botschafterin Deutschlands vermitteln will, habe sie noch nicht, aber die Vorurteile über Deutsche wolle sie aus dem Weg räumen.
Ihre Eltern Thomas Witt und Sabine Zeppernick haben Vertrauen in die Stärken ihrer Tochter und glauben, „wenn Emma sich so gibt, wie sie zu Hause ist, dann wird sie auch eine gute Botschafterin sein.“ Ein Hindernis könnte sich für die engagierte Schülerin allerdings ergeben: sie ist Vegetarierin und die USA bekannt für ihre fleischlastigen Burger. Aber auch diesen Spagat kann die Botschafterin aus Schwarmstedt bestimmt meistern.

A N M E L DU N G
Voraussichtlich ab Anfang Mai können sich Schüler, junge Berufstätige und Auszubildende für das PPP 2016/17 bewerben. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.bundestag.de/ppp


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel mit Emma Zeppernick.

 

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